Digitaler Produktpass (DPP)

Die EU baut ein System, in dem Produkte ihren eigenen Nachweis mitführen — Herkunft, Materialien, Eigentum, Lebensende. Hier steht, was bereits feststeht, was noch kommt, und was circoola schon heute betreibt.

Was der digitale Produktpass ist

Der DPP stammt aus der EU-Verordnung über die Ökodesign-Anforderungen für nachhaltige Produkte (ESPR, 2024/1781). Es handelt sich um einen strukturierten, digitalen Nachweis, der einem einzelnen Produkt zugeordnet ist — meist über einen QR-Code, NFC-Tag oder ähnlichen Identifikator — und Angaben wie Materialzusammensetzung, Herkunft, Reparierbarkeit und Lebensende umfasst. Das zentrale EU-Register für diese Pässe ist am 19. Juli 2026 gestartet — die Infrastruktur läuft, macht einen Pass aber noch nicht für ein bestimmtes Produkt verpflichtend. Batterien sind die erste Kategorie mit einer verbindlichen Frist: 18. Februar 2027.

Stand bei Textilien

Textilien — insbesondere Bekleidung — gehören neben Stahl, Aluminium, Möbeln, Reifen und Matratzen zu den ersten erfassten Produktkategorien. Die ersten verbindlichen, textilspezifischen Anforderungen werden frühestens um den Jahreswechsel 2026/2027 erwartet. Für Bekleidung ist derzeit noch nichts verpflichtend, die Richtung steht aber fest.

Was schon läuft, ohne auf das Gesetz zu warten

circoola gibt bereits heute jedem physischen Stück eine eigene Passseite: eine scanbare Identität, eine vollständige Verwahrhistorie (wer es hergestellt hat, wem es gehört hat, wer es jetzt hat), erreichbar per NFC-Tag oder Barcode. Im produktiven Einsatz bei lennylamb.com — kein Mockup dessen, wie ein DPP aussehen könnte, sondern eine funktionierende Umsetzung derselben Idee, auf die die Verordnung zusteuert.

Fragen Sie sich, was DPP für Ihre Marke bedeutet?

Wenn Sie physische Produkte herstellen und sehen möchten, wie ein funktionierender Pass auf Artikelebene aussieht, bevor er gesetzlich vorgeschrieben ist, sprechen wir gerne mit Ihnen.

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